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                                                               zurück zur Etappe von Bensberg nach Altenberg


2019-02-09Logo

Der Fernwanderweg des SGV ist 98 km lang und führt vom Duisburger Zoo bis nach Bergisch Gladbach-Bensberg. Ich habe allerdings die umgekehrte Richtung gewählt. Bensberg liegt in der Nähe meines heutigen Wohnortes Leverkusen und ist für mich mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Das gleiche gilt für Odenthal-Altenberg, von wo ich in meine zweite Etappe starten wollte.

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Über drei Jahre ist es jetzt her, dass ich meine erste Etappe auf dem X 30 gewandert bin. Heute sollte es endlich weitergehen. Der Wetterbericht war nicht gerade optimal, aber es sollte wenigstens nicht regnen. Der Bus brachte mich nach Altenberg. Von der Haltestelle an der Dhünn war es ein Katzensprung bis zum Altenberger Dom, meinem heutigen Startpunkt.



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Ich war sehr gespannt auf den Altenberger Dom-Laden. Dem statte ich immer einen Besuch ab, wenn ich in Altenberg vorbeikomme. Nach dem Umbau, der fünf Jahre gedauert hat, war ich aber nicht mehr dort. Was ich zu sehen bekam, hat mich total begeistert. Die Symbiose zwischen alt und neu ist gut gelungen. Die Mischung zwischen Tourist-Information, Buchhandlung und Fundgrube für Geschenke aller Art zieht mich immer wieder in ihren Bann. Das renovierte, alte Gemäuer der Jugendbildungsstätte wurde sehr gekonnt in die Geschäftsstelle integriert.

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Natürlich ist der Altenberger Dom selbst einen Besuch wert. Ich machte mich aber jetzt endlich auf den Weg und verließ den Domvorplatz durch den im Moment nicht sehr photogenen barocken Torbogen. Hier gibt es wohl immer Sanierungsbedarf.

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Der Bergische Weg verläuft bis Leichlingen parallel zum Neandertalweg.

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Ich überquerte die Dhünn und wanderte flussaufwärts Richtung Märchenwald. Das angeschlossene Restaurant lockt nicht nur Kinder mit seinen Wasserspielen, den tanzenden Fontänen. Bis März liegt es allerdings im Winterschlaf. 

DSC00514DSC00517Altenberg LeichlingenVon hier aus ging es in die Natur. Was erst als bequemer Uferweg begann, entwickelte sich bald zu einem idyllischen Pfad zwischen Felswand und Bach.

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Nach Zusammenfluss von Dhünn und Eifgen ging es sehr wassernah am Eifgenbach weiter.

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Ich bin diesen Weg schon oft gegangen, kann mich aber immer wieder und bei jeder Jahreszeit für ihn begeistern.

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An dieser Wegekreuzung hieß es leider Abschied nehmen vom Eifgenbach und unspektakulär ging es jetzt durch den Wald bergauf Richtung B 51.

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Beim Hofladen Birken stieß ich auf die Bundesstraße. An ihr ging es ein kleines Stück entlang und auf der anderen Straßenseite ließ ich den Verkehrslärm wieder hinter mir.

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Über einen Wirtschaftsweg vorbei an Obstplantagen erreichte ich das schmucke Hotel & Restaurant Gut Landscheid. Der ehemalige Rittersitz hat sich nach langem Leerstand und umfangreichen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen ganz schön gemausert. Sogar heiraten kann man hier. Die Außenstelle des Standesamtes befindet sich auf der Rückseite. An ihr vorbei ging es jetzt bergab in den Wald hinein.

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Die A1 wurde unterquert und ich erreichte das Wiembachtal. Die Lambertsmühle war schon durch die Bäume zu erkennen. Kurz darauf stand ich vor ihr.

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Ein Förderverein hat in unermüdlicher, ehrenamtlicher Arbeit die ehemalige Bannmühle des Hauses Landscheid naturgetreu renoviert und in ein wahres Kleinod verwandelt. Es ist außer Baudenkmal auch Museum "vom Korn zum Brot" und ein viel genutzter Veranstaltungsort.

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Weiter ging es ein kleines Stück über ein wenig befahrenes Sträßchen, bis auch schon die nächste Mühle auftauchte. Die Gerstenmühle aus dem 19. Jahrhundert ist in Privatbesitz und wird als Wohnhaus genutzt.

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Gegenüber der Mühle führte ein Weg von der Straße weg bergauf durch den Wald und mündete in einen Trampelpfad, auf dem ich die Wiese durchquerte. Man muss schon genau hinschauen, um ihn zu erkennen.   

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Die Wolken sahen bedrohlich aus und der Wind pfiff mir auf der Höhe ordentlich um die Ohren. Von hier oben hatte ich sogar einen Domblick. Die Burscheider Bürgermeister-Schmidt-Straße wurde überquert und schon ging es durch den Wald ins nächste Tal Richtung Bornheim und zum Bornheimer Bach.

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Im Bachgrund ging es auf verschlungenen Wegen  Richtung Burscheid-Dierath, das ich nach einer Weidendurchquerung erreichte.

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Das hübsche Dörfchen wurde nur kurz durchstreift und schon war ich wieder auf dem nächsten Wiesenpfad.

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Zuerst parallel zur Balkantrasse (früher Bahnlinie heute Panorama-Radweg) und dann unter ihr hindurch erreichte ich Burscheid.

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Durch diese hohle Gasse bin ich gekommen, bevor ich die Burscheider Straße überquerte und ins nächste Tal hinabwanderte.

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Die Diepentalsperre im Murbachtal war früher ein beliebtes Ausflugsziel. Heute entspricht sie nicht mehr den Anforderungen der modernen Technik und das Tal wird voraussichtlich renaturiert. Das ehemals repräsentative Gasthaus ist inzwischen ziemlich heruntergekommen und geschlossen. Durch das Tal wird sich bald nur noch der Murbach schlängeln. Schade drum.

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Am Stausee und später am Murbach entlang wanderte ich jetzt Richtung Leichlingen.

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Am Waldgasthof "Wietsche Mühle" vorbei ging es bald wieder aufwärts und ich erklomm die Höhe beim Leichlinger Ortsteil Sonne.

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Wieder war ich inmitten von Wiesen und Weiden und ließ mich auf der Höhe tüchtig durchblasen. Danach ging es weniger beschaulich Richtung Innenstadt von Leichlingen. Vorbei am Blütenbad gelangte ich durch die Wohnsiedlung zum Busbahnhof, wo ich meine heutige Etappe beenden wollte. 

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Als ich den Busbahnhof erreichte kam zufällig gerade mein Bus, der mich wieder nach Leverkusen zurückbringen würde. Nach der zurückgelegten Strecke von 16 km war ich doch recht froh, mich in die Polster fallen lassen zu können. Es war gerade erst 15 Uhr, aber was hatte ich nicht alles besichtigt und durchwandert. Es war ein gut markierter, abwechslungsreicher Weg. Besonders haben es mir die Uferwege in den verschiedenen Bachtälern angetan. Auch der Wetterbericht hat Wort gehalten und es ist kein Regen gefallen, also ein durchweg gelungener Wandertag.

Hier geht es zum Track des gesamten Fernwanderweges.

 

   
© Familie Sudowe