2023-11-19
Von hier aus konnte ich direkt in den Herbstwald eintauchen. Der Weg führte zuerst am Waldrand entlang, dann über eine Weide und durch den Wald hinunter ins Eifgenbachtal.
Der Bach war ganz schön reißend nach dem vielen Regen der vergangenen Tage.
Jetzt gab es zwei Möglichkeiten: dem Track folgen und in Ufernähe weiterlaufen oder den höher gelegenen, bequemeren Weg zu wählen. Beide Wege vereinigen sich bald wieder und führen dann bergauf.
Südlich vom Burscheider Ortsteil Kaltenherberg überquerte ich die B 51 und lief ein kurzes Stück Richtung Oberlandscheid.
Jetzt führte der Weg ins Tal des Landscheider Bachs mit herrlichem Herbstwald hinein...
...bis zum Gut Landscheid, einem ehemals wasserumwehrten Rittersitz aus dem 12. Jahrhundert, in dem sich heute ein Restaurant und Hotel befindet.
Weiter ging es talab durch den Wald. Bald war das Rauschen der A1 zu vernehmen, die auf einer Brücke hoch oben das Tal überquert.
Schnell gelangte ich zur Lambertsmühle, die einst zu Gut Landscheid gehörte und in der alle dem Herrn von Gut Landscheid verpflichteten Bauern ihr Korn mahlen lassen mussten.
Durch das Wiembachtal führte der Weg Richtung Burscheid Innenstadt.
Der Friedhof musste hier umgangen werden, bevor ich wieder auf den Wiembach stieß und an die Quelle gelangte. Es gibt sogar einen Quellstein, dessen Beschriftung aber nicht mehr zu erkennen ist.
Das war eine herrliche Runde entlang dreier Bäche und durch den bunten Herbstwald. Beim nächsten Mal würde ich versuchen, dem Wiembach zu folgen und so die Innenstadt zu vermeiden. Vielleicht gibt es ein Hintertürchen zum Friedhof.