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2020-12-10

An diesem sonnigen Herbsttag zog es mich mit Aaron schon wieder ins nah gelegene Odenthal zu einer etwas ausgedehnteren Gassirunde. Es hatte zum ersten Mal gefroren und die Landschaft war leicht "gezuckert". Ich parkte in der Straße "Herzogenfeld", gegenüber vom großen Parkplatz am Schulzentrum an der Bergisch Gladbacher Straße, der wochentags selten freie Plätze hat. Von hier aus ging es direkt in den Wald. Der folgende Wegabschnitt war eine Wiederholung meiner Wanderung vom 31. Oktober, die mir sehr gut gefallen hat. Es ging also zügig hinauf auf die Höhe zum neuen Friedhof, von wo man einen schönen Blick auf das Ortszentrum von Odenthal und in der anderen Richtung zum idyllischen Weiler Selbach hat.

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Wieder genoss ich den Aufstieg durch Selbach.

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Oberhalb der kleinen Ortschaft macht der Weg einen Bogen durch den Wald und bot sonnige Blicke auf Odenthal.

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Ilexsträucher leuchteten im Sonnenschein und der von den Forstfahrzeugen aufgewühlte Waldboden war heute glücklicherweise gefroren.

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Wir näherten uns jetzt dem voll in der Sonne liegenden Hof Oberkirsbach. Dort ging es jetzt rechts ab hinunter ins Tal und ab hier war für mich der weitere Wegverlauf unbekannt. 

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Das Scherfbachtal lag unter mir.

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Wo es ein Oberkirsbach gibt, darf auch ein Unterkirsbach nicht fehlen. Am Hof vorbei erreichten wir bald in Höffe die Scherfbachtalstraße.

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Die Straße wurde überquert und auf der anderen Talseite führte der Weg steil einen schmalen Pfad bergauf. Der Pfad war rechts und links von Zäunen begrenzt. 

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Bald konnte ich erkennen, warum. Eine Herde Vierbeiner hatte sich zusammengedrängt und beobachtete mich neugierig von weitem. Doch was waren das für Tiere. Während wir uns gegenseitig beobachteten, löste sich der Boss aus der Gruppe und kam langsam näher um mich zu inspizieren. Erst dachte ich, er will mich verjagen, um seine Herde zu beschützen. Aber beim Näherkommen sah er nur noch neugierig aus. Aber was war das nun? Für einen Hirsch war er viel zu klein und Rehböcke haben doch keine Schaufeln im Geweih, oder? Ich bin eben ein Stadtkind. Auf jeden Fall war es für mich ein schönes Erlebnis, allein dafür hat sich die Wanderung schon gelohnt.

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Aaron hatte ich vorher auf dem tieferliegenden Pfad abgelegt, damit er beim Anblick der Tiere nicht in Wallung geriet. Auf der riesigen Anlage gab es sogar mehrere Querungsanlagen für das Wild.

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Weiter ging es bergauf mit Blick auf Ober- und Unterkirsbach auf der anderen Talseite und Höffe und die Herde unter uns.

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Auf der nächsten Höhe angekommen freute sich Aaron, wieder über Wiesen tollen zu können. Die Oberborsbacher Straße mit tollem Fernblick nach Köln hatte wegen des tollen Wetters viele Spaziergänger angelockt. Wegen des Corona-Lockdowns gab es allerdings an der Milchtankstelle Büchels Blick keinen Ausschank an Heißgetränken wie in "normalen" Zeiten.

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Dann schloss sich ein Wegabschnitt an, der mir gar nicht gefiel. Einige Kilometer mussten über Straßen durch Voiswinkel zurückgelegt werden und Aaron kam an die Leine. 
 
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In Küchenberg führte ein Fußweg endlich wieder in den Wald und hinunter zum Scherfbach.

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Sofort war Aaron wieder in seinem Element, sammelte Stöcke und prüfte die Wassertemperatur.

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Am Kindergarten und Schulzentrum von Odenthal fließt die Scherf in die Dhünn. Diese Stelle kennt Aaron sehr gut, ist sie im Sommer doch ein sehr beliebter Hundebadeplatz. Am Dhünnufer entlang gelangten wir bald wieder zu unserem Ausgangspunkt im Herzogenfeld.

Eine sehr abwechslungsreiche Runde, die vor allem mit den tollen Aussichten punktet. Abstriche muss ich allerdings wegen des Asphaltanteils machen. Wen das nicht stört, findet hier zum Track zu der 8,71 km langen Tour.
   
© Familie Sudowe