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2019-01-22zeichen
Auch für heute versprach der Wetterbericht wieder einen knackig kalten Sonnentag. Die sonnigen Tage waren in der letzten Zeit ja rar, daher wollte ich die Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung am Schopf ergreifen und schnappte mir Wanderschuhe und Rucksack. Beides stand von der letzten Tour noch in der Ecke. Also schnell noch einen Track aufs Navi geladen und schon ging es los mit dem Auto nach Erkrath. Der 12,5 km lange Rundwanderweg A1 des SGV durchs Neandertal, Düsseltal und Diepensiepen sollte es sein.

Der Wanderparkplatz am Winkelsmühler Weg liegt fast am Rundweg und ist ein idealer Ausgangspunkt. Rechts oder links herum, das war kurz darauf die Frage. Ich entschied mich kurzerhand für die Richtung gegen den Uhrzeigersinn und wanderte der Sonne entgegen.

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Durch die blattlosen Bäume war bald die Düssel zu erkennen. Parallel zu ihr führte der Weg hinunter ins Tal.

Beim kleinen Weiler Bracken überquerte ich die Düssel. Hier gibt es auf jeden Fall mehr Bücher als Häuser. Ob sich wohl ein Wanderer mit viel Platz im Rucksack findet?



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Der weitere Weg führte unspektakulär über asphaltierte Wirtschaftswege durch die kahlen Felder. Der eisig kalte Wind hatte hier freie Bahn und ich freie Sicht.  

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Nach ca. vier km bog der Weg nach rechts ab und von da an ließ es sich angenehmer gehen. Am mäandernden Voishofer Bach entlang erreichte ich das Bachtal des Hellerbrucher Bachs.

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Zwischen Stadtrand von Mettmann und dem Bachtal führte der Weg bald über den Hellerbrucher Bach. Auf der anderen Bachseite ging es ufernah weiter. Gut Hellenbruch und eine Kläranlage wurden passiert.

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Durch diesen nicht gerade einladend wirkenden Engpass ging es jetzt auf urigen Pfaden am Hang weiter. Der Weg liegt zwar im Wald und war herrlich zu gehen, aber der Verkehrslärm der stark befahrenen Talstraße auf der anderen Bachseite störte doch sehr. 

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Für wen oder was mag wohl dieser liebevoll gebaute Mini-Unterstand gedacht sein?

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Und dann ging es auch noch unter dem Südring hindurch. Hier fließt der Hellerbrucher Bach in den Mettmanner Bach. Zusammen sind sie ganz schön stark.

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Ich näherte mich dem Neanderthal Museum und stand plötzlich vor einer riesigen Baustelle. Hier wurde gebuddelt, was das Zeug hält. Erst Ende des Jahres soll alles fertig sein. Ein Besuch des Museums lohnt sich auf jeden Fall, vielleicht im neuen Umfeld?




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Der A1 führt durch die Baustelle, vorbei am Museum und weiter durchs Neandertal. Über den Kunstweg "MenschenSpuren", vorbei an der Steinzeitwerkstatt wird fast das gesamte Gehege des Eiszeitlichen Wildgeheges umrundet. Dafür ging es ganz schön in die Höhe.

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Auf der Höhe angekommen gab es endlich auch Urviecher zu beobachten. Wisente und Auerochsen hatten ein riesiges Gelände zur Verfügung.

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Der abwechslungsreiche Wanderweg führte hinunter ins Tal der Düssel und trennte sich dort vom Rundweg des Eiszeitlichen Wildgeheges.

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Jetzt war es nicht mehr weit bis zur Winkelsmühle mit ihrem tosenden Wasserrad.

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DSC00394Das war ein schöner Abschluss für diese abwechslungsreiche Tour. Nun ging es über den Hohlweg, der zurück zum Parkplatz führte, wieder in die Höhe.

Bis auf die anfangs etwas langweilige Wanderung durch die Felder hat mir das Gesamtpaket doch gut gefallen. Der Weg war durchgängig markiert, allerdings habe ich das Zeichen an einigen Wegkreuzungen auch vermisst, oder übersehen? Das ist eben der Vorteil, wenn man ein Navi dabei hat. Man muss nicht lange suchen.

   
© Familie Sudowe