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2018-10-13

logoDiese 16 km lange Tour ist eine von 11 Rundwanderungen des Wasserquintett. Der Name Wasserquintett leitet sich von einem Projekt der Regionale 2010 ab. Der Wasserquintett-Wanderweg ist insgesamt 140 km lang und verbindet fünf Talsperren im Bergischen Land. Aber auch auf 11 Rundschleifen entlang dieses großen Rundweges läßt sich diese herrliche Gegend erkunden.

Über 4 Jahre ist es jetzt her, dass ich diesen Rundweg schon einmal genossen habe. Damals wurde ich von Marion und Jordy begleitet. Dieser Weg ist mir in so guter Erinnerung geblieben, dass ich ihn noch einmal wiederholen wollte. Diesmal war Christa mit von der Partie. 

Eine genaue und sehr ausführliche Beschreibung des Weges nebst Karte und GPX-Track findet man auf dieser Seite Das Bergische. Hier geht es zu meinem Bericht vom 31.05.2014. 

Der Weg besticht in erster Linie durch seine wunderschönen Wiesenwege. Ich habe wieder versucht, die Tour mit der Kamera festzuhalten. Das herrliche Spätsommerwetter mit Sonne pur machte das für mich zu einer Herausforderung. 

Ausgangspunkt war für uns wiederum der Wipperfürther Ortsteil Wipperfeld, der sich mit seinem Parkplatz an der Kirche ganz auf Wanderer eingestellt hat.

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Diesmal wählte ich die Richtung im Uhrzeigersinn. Es ging also die Professor-Mausbach-Straße hinunter ins Tal.

Als wir die letzten Häuser hinter uns gelassen hatten, ging es ein kurzes Stück recht unwegsam wieder in die Höhe. Hier ist bestimmt schon lange niemand mehr durchgewandert.

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Und dann hatte ich sie wieder, meine herrlichen Wiesenwege, von denen man weit in die Landschaft sehen kann.

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Zur Abwechslung tauchten wir in den Wald ein, in dem man noch gut die alten Hohlwege erkennen kann, die sich durch jahrhundertelange Nutzung durch Fuhrwerke und Vieh gebildet haben. Schließlich ist es nicht weit zur heutigen B 506, dem alten Heerweg, auf dem im Mittelalter auch die Kaufleute ihre Waren zwischen Köln und Westfalen beförderten.

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Über einem schmalen Steg überquerten wir die hier noch junge Große Dhünn. Geblendet von der gleißenden Sonne bekam ich leider keine besseren Fotos hin.

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Wir überquerten eine große Wiese und wanderten dann weiter am Purder Bach entlang bis zum Weiler Purd.

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An der Purder Mühle vorbei wanderten wir anfangs auf einem Pfad oberhalb des Purder Baches und später durch Wald und immer wieder über Wiesenwege bis nach Neuenholte.

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Von Neuenholte ging es über ein Asphaltsträßchen weiter. Die Sonne brannte vom Himmel. Kaum zu glauben, dass es Mitte Oktober noch so heiß werden kann.

An einer Straßenkreuzung fanden wir den "Domblick". Ein metallenes Hinweisschild gibt die Richtung an, in der man die Türme des Kölner Doms in 33 km Entfernung mehr erahnen als sehen kann.
Hier gibt es auch einen Picknickplatz, der uns in der prallen Sonne und direkt an der Straßenkreuzung aber nicht ansprach. Die Straßen waren allerdings wenig befahren. Trotzdem waren wir froh, als wir am Domblick abbogen und Richtung Isenburg wieder auf weichen Wiesenwegen landeten.

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Und so ging es weiter, über Wiesen und durch Wälder. Die große Dhünn und die B 506 wurden noch einmal überquert, als wir uns nach 16 Kilometern allmählich Wipperfeld wieder näherten.

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Eine wunderschöne Runde, die ich im Frühling und Herbst bei sehr sonnigem Wetter genossen habe. Heißer hätte es aber auch nicht sein dürfen. Eine Wiederholung im Schnee könnte ich mir auch sehr schön vorstellen. Mal sehen, was uns der nächste Winter bringt.
   
© Familie Sudowe