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2018-08-19


Die letzte und auch kürzeste Etappe lag vor mir. Hans brachte mich nach Hoheleye und ich ließ meinen Blick noch einmal über das Hesselbachtal schweifen, durch das ich mich gestern in Serpentinen hochgekämpft hatte. Heute konnte ich es ruhiger angehen lassen.


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Die Hohenleyer Hütte lag friedlich in der Morgensonne. Ein Gedenkstein am Wegesrand machte auf die Not früherer Zeiten aufmerksam. Der sogenannte Wildererstein wurde 1996 anonym errichtet und macht auf ein Drama aufmerksam, dass sich hier ereignet hat. Ein Langewieser Köhler, der eine 13köpfige Familie ernähren musste, ging aus lauter Not mit seinem Sohn wildern. Sie wurden erwischt und der Sohn vom Jäger erschossen.

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Auf dem Höhenweg oberhalb von Langewiese genoss ich die Morgensonne auf einer Traumliege.

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Hinter dem Ort wurde ich zu einer Runde auf dem Barfußpfad eingeladen. Ich hab die Einladung gerne angenommen.

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Gegen Mitte konnte ich in der Ferne bereits den Astenturm erkennen, den Endpunkt der Winterberger Hochtour.

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Und dann war ich wieder in der Heide.

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Natürlich erstieg ich heute den Astenturm. Aufgrund des tollen Wetters herrschte reger Betrieb. Auf der Außenterrasse genoss ich einen halben Liter Radler.

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Dann hieß es Abschied nehmen von der Winterberger Hochtour und ich machte mich auf dem Rothaarsteig auf den Weg nach Winterberg .

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Auch in der Nordhangjause war jetz viel Betrieb. Der Rothaarsteig führte mich immer weiter ins Tal hinunter.

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Dann kam die St. Georgs-Sprungschanze in Sicht und es ging wieder aufwärts.

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Natürlich habe ich auch sie erstiegen und mir von oben das Treiben auf der Sommerrodelbahn angeschaut.

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Danach waren bald die ersten Häuser von Winterberg erreicht. Auf dem Markplatz genossen die Touristen das Wetter in den vielen Restaurants und Cafés. Beim Winterberger Handelsmann an der Unteren Pforte war meine 5tägige Wanderung beendet.

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Ich habe die Winterberger Hochtour voll und ganz genossen. Viel dazu beigetragen hat natürlich das tolle Wetter und das Rundum-Sorglos-Paket durch die Fürsorge meines lieben Mannes. Mein absolutes Highlight war die Hochheide, die ich gerade zur richtigen Jahreszeit erlebt habe. Es war anstrengend durch das ständige auf und ab, aber durch die wechselnden Geländeformen eben auch besonders reizvoll. Der Weg war gut sichtbar markiert und ein Verlaufen eigentlich nicht möglich. Es war meine erste Wanderung im Sauerland und wenn alles gut geht, ganz bestimmt nicht meine letzte.