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2018-06-04

Die kleine Eschbachtalsperre ist die älteste Talsperre Deutschlands. 1893 fertiggestellt, dient sie immer noch als Trinkwasserreservoir für Remscheid und Umgebung. So steht es im Rother Wanderführer "Bergisches Land", dem ich diesen Wandervorschlag einschließlich Track entnommen habe. Sie liegt ganz in der Nähe meines Wohnortes Leverkusen und ich war immer noch nicht dort. Das wollte ich heute ändern.

Mit einer Länge von nur 8 km würde es wohl eher ein Spaziergang werden, aber vielleicht genau das Richtige für diesen hochsommerlich heißen Frühlingstag. 

DSC07266Der Ausgangspunkt der Wanderung befindet sich an der Ausfahrt Remscheid der Autobahn A1. Dort auf dem Parkplatz am Motel kann man kostenlos parken und direkt in die kleine Runde starten. Von der Terrasse des Motels hat man einen ersten Blick auf die Talsperre. So früh am Morgen herrschte hier noch absolute Ruhe und ich genoss einen Kaffee, bevor ich mich in Bewegung setzte.


Die Talsperre lag in der gleißenden Sonne und machte mir das Fotografieren schwer.

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Ich startete im Uhrzeiger in die Runde und überquerte als erstes die Staumauer. An deren Rückseite waren Arbeiter mit Reparaturarbeiten beschäftigt. Auf der anderen Seite ging es auf schattigen, bequemen Waldwegen ufernah weiter.

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Wer eine noch kleinere Runde laufen möchte, kann auch einfach dem Uferweg folgen. Der Track führte mich aber bald von der Talsperre weg leicht bergauf an einem steinernen Kreuz von 1554 vorbei, das an einen Mord an dieser Stelle erinnern soll.

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Weiter ging es ein kurzes Stück durch den Wald, bis ich an Pferdekoppeln vorbei die Höhe mit einer schönen Rundumsicht erreichte.

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Remscheid im Sonnenschein.

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Den Duft vom frisch gemähten Gras kann leider kein Foto wiedergeben.

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Ein Blick zurück.

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Nach diesem schönen Höhenweg ging es nach rechts wieder in den Wald hinein. Hier wirkte alles irgendwie aufgeräumt. Auf bequemen Wegen ging es durch Buchen- und Fichtenwald.

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An dieser Schranke gelangte ich an eine Straße, folgte aber dem parallel verlaufenden Waldweg.

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Nachdem ich im Tal einen Bachgrund durchquerte, gelangte ich in den Weiler Buchholzen mit seinen Pferdekoppeln.

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Hier die Mutter-Kind-Wiese.

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Allmählich näherte ich mich wieder dem Stausee über bequeme, blühende Waldwege.

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Und dann schimmerte er zwischen den Blättern hindurch.

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Am Uferweg ging es dann zurück zum Ausgangspunkt auf dem Rastplatz. Es war eine kleine, bequeme Runde, die ich sehr genossen habe.

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Da im Rother Wanderführer ein Abstecher nach dem nahen Remscheid Lennep wegen seiner besonders schönen Altstadt empfohlen wurde, machte ich mich zum Abschluss auch noch dorthin auf den Weg. Sicherlich gibt es dort auch eine Eisdiele.

Das Röntgen Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Lennep ist der Geburtsort des Entdeckers der Röntgenstrahlen. Am heutigen Montag aber wie alle Museen geschlossen.

Also nur ein kurzer, aber lohnenswerter Rundgang durch den historischen Ortskern mit seinen bergischen Fachwerkhäusern.

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Das war ein schöner Abschluss für diesen Ausflug nach Remscheid. Und natürlich bin ich auch noch an mein Eis gekommen;-)