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2018-03-24

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Mein zweiter Wandertag mit Christa ließ sich wettermäßig bedeutend besser an. Die Sonne war endlich da und leuchtete vom blauen Himmel. Na bitte - geht doch. Heute sollte es wieder ins Oberbergische gehen, und zwar hatte ich den Streifzug 17 in Wiehl vorgesehen.

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Bielstein ist ein Ortsteil von Wiehl. Weil dort seit 1900 Bier gebraut wird, hat es den liebevollen Beinamen "Bierdorf" erhalten. Was lag daher näher, als den 13 km langen Rundweg "Bierweg" zu nennen, zumal der Startpunkt direkt neben der Brauerei liegt. 7 ausführliche Infotafeln klären den Wanderer unterwegs bei Interesse sehr ausführlich über Herstellung, Lagerung und Geschichte auf. Unter anderem auch darüber, dass mitten im Bergischen Kölsch gebraut wird! 

Am Bahnhofsvorplatz von Bielstein parkten wir direkt neben der Brauerei (am Wochenende kostenlos) und nahmen schon mal jede Menge Informationen auf, bevor wir einen Schritt gewandert waren.




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Dann ging es aber los. Bielstein ist zwar nur eine kleine Ortschaft und an diesem Samstag ganz ruhig, trotzdem waren wir aber froh, als wir hinter der Siedlung in die freie Natur gelangten. Dieses munter plätschernde Flüsschen ist übrigens die Wiehl, ein Nebenfluss der Agger. 

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Ja, und hier sind wir mittendrin in der herrlichen oberbergischen Landschaft.

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Ursprünglich entstand Bielstein aus mehreren kleinen Ortschaften und Gehöften, die 1901 unter dem Namen Bielstein zusammengeführt wurden. Durch einige dieser kleinen Ortschaften kamen wir immer wieder hindurch, wie z. B. Linden, Mühlen, Hengstenberg, Niederbellinghausen...Immer wieder gab es aber zwischendurch schöne Aus- und Anblicke und auffallend viele Bänke.

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Die Laubbäume und Felder waren noch total kahl, aber wir konnten uns gut vorstellen, wie es hier in ein paar Wochen aussieht.

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Abwechslungsreich ging der Weg weiter...

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... bis uns die Wegmarkierung einen Serpentinenweg hinunter führte und wir auf der anderen Seite der Brauerei auskamen.

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Zum Abschluß der Runde kehrten wir in einem Café ein. Obwohl wir uns auf unserem Weg viel mit Bier beschäftigt hatten, stand uns der Sinn doch mehr nach einem Heißgetränk.

   
© Familie Sudowe