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2016-05-15


Für den ersten Wandertag hatte ich als Einstieg eine als leicht eingestufte 8,8 km lange Route vorgeschlagen, den Tourentipp L2 Larochette.Wir trafen uns in Larochette. Während wir fünf Frauen wandern wollten, zogen die Männer ihre E-Bikes vor und los ging es auf getrennten Wegen.

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Durch den Ort hindurch folgten wir der Wegmarkierung L2. Bald schon bogen wir in einen Waldweg hinein und trafen auf unsere ersten Felsen. Die löchrigen Sandsteingebilde wurden eingehend untersucht.

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Der Weg war bequem zu gehen und wir genossen das noch frische Laub der Buchen und das Vogelgezwitscher um uns herum.

DSC08282Wir erreichten Schloss Meysemburg. Märchenhaft thronte es über uns. Wir erwarteten fast, dass Rapunzel ihr Haar für uns herunterlassen würde. Natürlich wurde ausgiebig fotografiert.

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Wir warfen noch einen Blick zurück und merkten erst jetzt, dass der Weg uns ganz allmählich bergauf geführt hatte. Die blühenden Ginsterfelder um uns herum mussten natürlich auch noch fotografisch festgehalten werden.
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Bald merkten wir, in welcher Höhe wir uns inzwischen befanden. Von nun an ging es nämlich bergab. Wir trafen auf die ersten Treppen und es sollten nicht die letzten bleiben.

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Wir wurden mit einem wunderschönen Blick auf die Stadt Larochette und die darüberliegende Burg belohnt.

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Nachdem wir ausgiebig geschaut und fotografiert hatten, ging es zum endgültigen Abstieg hinunter in die Stadt.

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Schnell stand fest, dass wir auf der anderen Seite noch hoch zur Burgruine wollten. Vorher mussten wir aber noch im öffentlichen Toilettenhäuschen dringende Angelegenheiten erledigen. Dieser Besuch wurde zu einem ganz besonderen Erlebnis. Da wir die Lokalität nicht so benutzten, wie es eigentlich vorgesehen ist, nämlich nicht nach jeder Benutzung die Tür fest verschlossen und verriegelten, merkte Monika hautnah, was man unter  der angekündigten kompletten Reinigung und Desinfektion des gesamten Innenraums verstand.

Nach dieser feucht fröhlichen Erfahrung machten wir uns an den Aufstieg. Zuerst ging es durch die engen Gassen hindurch, dann wand sich ein schmaler Pfad an dem Felsen entlang, auf dem die Ruine thront.

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Oben angekommen wurden wir von den beiden Männern erwartet. Wir tranken gemeinsam Kaffee und genossen die schöne Aussicht.

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Damit war unsere erste Wanderung abgeschlossen.

Nach dem Abstieg fuhren wir noch nach Echternach. Wir wollten uns im großen Supermarkt am See noch mit Lebensmitteln für die Woche eindecken, denn schließlich war Selbstversorgung geplant. Als das flott erledigt war, machten wir noch einen sehr schönen Spaziergang um den Lac d`Echternach.




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Zurück in unserem Ferienhaus in Beaufort waren die Spagetti Bolognese schnell zubereitet und bei Rotwein und Kaminfeuer ging der Abend gemütlich zu Ende.