2012-10-28

Da fährt man oft Hunderte von Kilometern, um sich irgendwo eine ganz besondere Sehenswürdigkeit anzuschauen und dann liegen manchmal richtige Highlights in der unmittelbaren Umgebung, ohne dass man es weiß.

Ein solches Juwel habe ich bei Wermelskirchen entdeckt und wollte es unbedingt  auch Freunden zeigen: dieses ganz besondere Ausflugsziel war die Straußenfarm in Wermelskirchen-Emminghausen.

Was einmal als kleine Hobbyzucht begann, hat jetzt sehenswerte Ausmaße angenommen. Sonntags kann man an einer Hofführung teilnehmen und kommt in schnabelnahen Kontakt mit diesen in unseren Breiten doch sehr ungewöhnlichen Vögeln. Wer weiß schon, dass diese beeindruckenden, bis zu 2,50 m großen Vögel in ihren jungen Jahren neugierig, verschmust und zu allerlei Unsinn aufgelegt sind. All das kann man auf den großen Weiden kennenlernen.

                                           

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oben sieht man Barney, einen der Zuchthähne. An den roten Beinen und dem roten Schnabel kann man erkennen, dass er verliebt ist und seine Frauen und die Herde beschützt. Der kommt nicht mehr schmusen.

Hier droht eine Straußenmutter uns Menschen davor, ihren Küken zu nahe zu kommen...

und dort holen sich die übermütigen Einjährigen ihre Streicheleinheiten bei ihrer Pflegerin ab

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und ausgelassen wird sie dann dafür auch mal hier und da gezwackt.

 

Solche komischen Vögel hat Jordy auch noch nie gesehen.

 

Da diese Farm aber kein Streichelzoo, sondern ein Wirtschaftsbetrieb ist, kann man im Hofladen auch Straußenfleisch und allerlei Nützliches und Dekoratives rund um den Strauß kennenlernen und  käuflich erwerben.

Es war einfach ein tolles Erlebnis.

Wer sich dafür interessiert, sollte aber vielleicht besser auf wärmeres Wetter im Frühling warten, denn wir mussten uns schon sehr dick einpacken, um an diesem eiskalten Sonntag dort oben auf den freien Höhen nicht festzufrieren.

www.straussenfarm-emminghausen.de

 

                                        

Es war zwar recht kalt, aber gegen Mittag kam dann doch noch die Sonne heraus und strahlte das Herbstlaub im Eifgenbachtal verlockend an. Natürlich wurde jetzt noch eine kleine, aber feine Wanderung drangehängt.

 

Von der im Tal liegenden „Neuen Mühle“ starteten wir den Rundwanderweg „E 1 vom Park ins Tal“. Auf schmalen Pfaden dicht am Bachlauf entlang ging es durch den immer lichter werdenden Wald mit ständig wechselnden Ausblicken. Das Laub auf unserem Weg war trocken und raschelte bei jedem Schritt.

 

 

 

 

 

 

Der Weg war gut markiert und führte über die Berger Mühle auf der anderen Eifgenseite zurück zur "Neuen Mühle", wo wir unseren Ausflug bei Kaffee, Waffeln und Kartoffelspezialitäten langsam ausklingen ließen.

   

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