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2016-06-16


Das Fachwerkensemble "Gut Hungenbach" im Bergischen Land bei Kürten war für mich schon oft einen Ausflug wert, um in der herrlichen Umgebung zu wandern und bei der Gelegenheit das kleine Freilichtmuseum zu besuchen. Die Anlage besteht aus sechs historischen Gebäuden, die ursprünglich an anderen Orten standen und hierhin versetzt wurden. Heute wollte ich schauen, wie weit die Renovierung des 2013 abgebrannten Haupthauses fortgeschritten war. Natürlich gehört für mich vorher eine zünftige Wanderung mit Jordy dazu. Diesmal wollte ich einen neuen Weg ausprobieren.

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Ich parkte auf dem großen Parkplatz unterhalb des Gutes. Die Anschrift fürs Navi lautet: Hungenbach 12, Kürten. Nach der langen Regenperiode war das Wetter heute ausnahmsweise sonnig und wir hatten einen herrlich blauen Himmel. Wir brauchten nur die Landstraße zu überqueren und waren sofort auf dem Wanderweg. Der war allerdings so zugewachsen, dass ich vom nassen Gras nach den ersten Schritten schon durchnässte Hosen hatte.

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Aber der Weg gefiel uns beiden gut. Rechts von uns erstreckten sich riesige Weideflächen und links unter uns könnten wir die Kürtener Sülz rauschen hören. Bald gelangten wir auf einen sonnendurchfluteten Waldweg, der uns ganz allmählich in die Höhe führte.

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Zwischen den Bäumen konnte ich die erste Fernsicht genießen.




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Fünf Minuten später gab es keine Sicht versperrenden Bäume mehr. Wir kamen aus dem Wald heraus und hatten einen freien Blick in alle Richtungen. Es war ein toller Anblick und ich konnte mich mal wieder nicht sattsehen und versuchte alles mit der Kamera festzuhalten.

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Diese vierbeinigen Kids freuten sich über die Abwechslung und waren sehr an Jordy interessiert.

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Langsam verließen wir die Höhe und gelangten an kleinen Ortschaften vorbei wieder in den Wald.

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Im Tal angekommen mussten wir ein Stück an der Landstraße entlang Richtung Olpe gehen. Das sollte aber auch der einzige unangenehme Teil der Wanderung bleiben.
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Durch das nette Dorf Olpe hindurch gelangten wir schnell wieder in ruhige Gefilde.

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Im Weiler Kohlgrube gibt es noch eine Kuriosität zu besichtigen: das kleine private Wasserwerk, das noch heute 12 Haushalte mit Wasser versorgt. 1973 wurde es in großer Wassernot errichtet. Ein Anwohner namens Hermann Breidenbach hat mit der Wünschelroute in fünf Metern Tiefe eine Wasserader entdeckt. Nach ihm wurde die Quelle "Hermannquelle" genannt.

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Durch das Olpetal ging es weiter. Diese neugierigen Schneeweißchen haben es uns beiden ganz besonders angetan.


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Ein weiterer Höhenrücken mit einer tollen Aussicht stand uns noch bevor. Nicht nur ich war total begeistert von diesem Weg. Auch Jordy genoss diese Umgebung mit den vielen Eindrücken und Gerüchen.


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Von der Höhe wählte ich einen Weg, der uns auf Waldpfaden allmählich wieder Richtung Hungenbach führte.

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Jetzt dauerte es nicht mehr lange und die herrliche 10,4 km lange Runde war geschlossen. Über uns thronte das Hotel Hungenbach. Durch das Tor ging es jetzt hinein auf Erkundungstour.


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Die Umbauarbeiten sind inzwischen abgeschlossen und das Restaurant befindet sich jetzt im neu aufgebautenHaus Hungenbach. Wem ich Lust auf diese aussichtsreiche Runde um die Anlage gemacht habe, findet hier den Track.

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