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zurück: Wupperweg Etappe 3

Von Wuppertal-Beyenburg bis Wuppertal-Barmen - 13 kmlogo


2015-08-27

Für diesen Tag hatte uns das Wetter einen dicken Strich durch unsere Wanderpläne gemacht. Während die Wetterfrösche ein paar Tage zuvor noch Sonne versprochen hatten, wollten sie seit gestern nichts mehr davon wissen. Leichter bis starker Regen wurde angekündigt. Na toll! Christa und ich wollten schließlich in unsere 4. Etappe des Wupperweges starten. Da es aber morgens gar nicht so schlecht aussah und wir ja schließlich auch nicht aus Zucker sind, brachte Hans uns wieder auf den Weg nach Wuppertal-Beyenburg. Wir sparten uns den Weg durch den Ort und starteten etwas außerhalb am geologischen Aufschluß Porta Westfalica, der die Grenze zwischen dem Rheinland und Westfalen bildet.

Nachdem wir nach einigem Suchen unseren Track und das vertraute Wegzeichen gefunden hatten, gelangten wir schnell in den Wald.

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Die Wupper bekamen wir vorerst nicht zu sehen, sie verlief weit unterhalb parallel zur Landstraße L 527. Zwischendurch konnte man einen Blick durch die Bäume auf die Straße erhaschen und auch auf Betriebe im Tal.

Die Kamera kam heute kaum zum Einsatz, immer wieder fing es an zu nieseln, dafür leider um so mehr unsere Regenjacken.




Hinter der kleinen Schwelmer Ortschaft Dahlhausen wurde der Wupperweg zu einem schmalen Pfad, der am steilen Hang oberhalb von Landstraße und Wupper allmählich wieder ins Tal hinunterführte.

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Kurz vor Kemna waren wir unten angelangt, überquerten erst die Landstraße, dann die Gleise der Wuppertalbahn und hatten sie endlich wieder, unsere Wupper.

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Auch sie wurde überquert. Danach ging es wieder in die Höhe und auch auf dieser Seite den Hang entlang nach Laaken. Der Ort wurde nur kurz durchstreift und wir gelangten in den Marscheider Wald. Von hier konnten wir in der Ferne durch die Bäume schon die hohe Talbrücke der A1 bei Öhde sehen, unter der hindurch unser Weg führen sollte.

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Ich finde es immer wieder erstaunlich, in welch kurzer Zeit man zu Fuß Entfernungen zurücklegen kann. Was gerade noch so weit weg erschien, war in 15 Minuten bereits erreicht. Wieder einmal waren wir im Tal angelangt, unterquerten die Autobahnbrücke, um auf der anderen Seite den Hammesberger Weg hinaufzukraxeln. So hoch, dass bald die hohe Autobahnbrücke und die Bahnstrecke zweischen Wuppertal-Oberbarmen und Solingen-Ohligs unter uns lagen.


Der Himmel zog sich immer mehr zu und aus dem Niesel- war längst der angekündigte leichte Regen geworden.

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IMG 1278Von der Wupper hatten wir uns auf diese Weise natürlich wieder entfernt, aber uns blieb ein schöner Blick auf ihr Tal.

Für eine längere Strecke würde unser Weg jetzt in größerer Entfernung zum Fluss führen, da die Wupper mitten durch die Großstadt Wuppertal fließt. Da ist uns die Wegführung durch die Wälder und Grünflächen natürlich auch viel lieber. Wir wissen ja schließlich, wir treffen die Wupper wieder.



Wasser hatten wir übrigens reichlich, und das kam inzwischen als Starkregen auf uns nieder. Schade, der Vorwerk`sche Privatpark im Murmelbachtal, durch das wir jetzt kamen, soll sehr sehenswert sein. Wir verzichteten auf eine nähere Erkundung und beeilten uns, zu unserem geplanten Zwischenziel am Toelleturm zu kommen.

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IMG 1281Eigentlich wollten wir hier mit Hans gemeinsam Mittagspause machen. Jetzt fiel uns die Entscheidung aber nicht schwer, die Wanderung abzubrechen und die Mittagspause Zuhause im Trockenen und Warmen zu verbringen. Das Foto vom Toelleturm muss also bis zur nächsten, unserer 5. Etappe warten.

Jetzt heißt es für Christa und mich nur, einen geeigneten Termin zu finden, und das ist bei Rentnern bekannterweise gar nicht so einfach.


Umfassende Infos zum Wupperweg findet man hier.


weiter: Wupperweg Etappe 5

   
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