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2014-09-07


Endlich sollte es losgehen, wir waren mit dem Wohnmobil über den Flexenpass am Startpunkt meiner geplanten Fernwanderung angekommen. Das Bergdorf Lech ist 2004 zum schönsten Dorf Europas gewählt worden und ein international bekannter Wintersportort am Arlberg.
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Im Sommer ist es eine ideale Wanderregion und Ausgangspunkt des 2012 eröffneten Lechwegs. Als leichter Weitwanderweg durch eine Alpenregion, die gleichzeitig eine der letzten Wildflusslandschaften Europas ist, wird er beschrieben.
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Wer sich ebenfalls für diesen Weg interessiert, findet im Netz zahlreiche Publikationen z. B. unter Lechweg. Ein besonders eindrucksvolles Video findet man bei You Tube.

Meine nachfolgende Wanderberichte und Fotos sollen lediglich meine persönlichen Erlebnisse und Eindrücke widerspiegeln. Sie sind nicht als Wanderwegbeschreibung gedacht und geeignet. Vielleicht bekommt ja auch gerade dadurch jemand Lust auf Nachahmung. Der Weg ist es auf jeden Fall wert und ich würde mich über ein feedback freuen.

Für den 125 km langen Weg werden verschiedene Etappen empfohlen. Je nach Kondition und individueller Reiseplanung gibt es u.a. folgende drei Etappenvorschläge:



Die Sportliche (sechs Tage) geeignet für geübte Weitwanderer.
Die Klassische (sieben Tage) geeignet für Wanderer mit guter Kondition.
Die Gemütliche (acht Tage) geeignet für Jedermann, der gerne wandert.

Ein Vorteil des Lechweges ist, dass ein Bus die Gemeinden des Lechtals im stündlichen Rhytmus miteinander verbindet, man also bei Bedarf auch abkürzen kann.

Ich hatte wegen meinem Schäferhund Jordy mit der Acht-Tage-Tour geliebäugelt. Er ist zwar mein ständiger Wanderbegleiter, aber durch Arthrose doch schon arg beeinträchtigt. Geplant war, dass Hans uns am Ende einer Etappe oder nach Bedarf mit dem Wohnmobil wieder einsammelt. Aber es sollte anders kommen. Bereits in Lech stellten wir fest, dass Wohnmobile gar nicht willkommen sind und schon gar nicht über Nacht. Nur einer netten Pensionswirtin hatten wir es zu verdanken, dass wir die Nacht von Sonntag auf Montag auf ihrem Grundstück stehenbleiben konnten. Deshalb richteten wir unser Standortquartier auf halber Strecke in Häselgehr auf dem einzigen Campingplatz ein, den es auf der Strecke gab. Ich nutzte die guten Busverbindungen, um morgens zu meinem jeweilen Startpunkt und abends zurückzukommen.


1. Etappe: vom Formarinsee nach Lech

2. Etappe: von Lech nach Steeg

3. Etappe: von Steeg nach Elbigenalp

4. Etappe: von Elbigenalp nach Martinau

5. Etappe: von Stanzach nach Höfen

6. Etappe: von Höfen nach Füssen 

   
© Familie Sudowe