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2014-05-31


logoDiese 16 km lange Tour ist eine von 11 Rundwanderungen des Wasserquintett. Der Name Wasserquintett leitet sich von einem Projekt der Regionale 2010 ab. Der Wasserquintett-Wanderweg ist
 insgesamt 140 km lang und verbindet fünf Talsperren im Bergischen Land. Aber auch auf 11 Rundschleifen entlang dieses großen Rundweges läßt sich diese herrliche Gegend erkunden. Heute wollte ich mit Marion und Jordy zum Quellgebiet der Großen Dhünn. Es sollte unser erster Wasserquintett-Besuch sein.

Eine genaue und sehr ausführliche Beschreibung des Weges nebst Karte und GPX-Track findet man auf dieser Seite Das Bergische. Ich werde mich daher in erster Linie auf Fotos und persönliche Anmerkungen zur Tour beschränken.

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Wir starteten unsere Runde auf dem Wanderparkplatz in Wipperfeld, Professor-Mausbach-Straße, weil das von uns aus Leverkusen die kürzeste Anfahrt bedeutete. Hier wurden wir gleich sehr herzlich willkommen geheißen.


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Das war ein sehr guter Einstieg. Der Platz lag im Ortskern gegenüber der Kirche in der Sonne. Der unterste der vielen Wegweiser informierte uns darüber, dass es von hier nach Berlin 560 km sind.

Ganz so viel hatten wir uns für heute nicht vorgenommen.


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Hinter der Kirche kamen wir schnell an blühenden Gärten vorbei über Wiesenwege ins Tal.



Natürlich ging es auf der anderen Seite wieder hinauf. Der blaue Himmel, die blühenden Wiesen und das Vieh auf den Weiden - wir waren nach kurzer Zeit mittendrin im bergischen Landleben.

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Das war ein Weg nach unserem Geschmack.
Die B 506 (eine historische Heerstraße) wurde überquert und weiter ging es über Höhenwege, von denen wir in alle Richtungen eine tolle Aussicht genossen hinab ins Tal der Großen Dhünn.

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Die Große Dhünn ist hier noch recht klein, sind wir doch ganz in der Nähe ihres Quellgebietes.


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Diese Infotafel informierte uns kurz darauf, dass die eigentliche Quelle dort hinten im Wald nahe der Ortschaft Ritzenhaufe liegen soll. Den Abstecher von 40 Minuten haben wir uns allerdings erspart.

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Wir waren mit den vielfältigen Eindrücke um uns herum vollauf beschäftigt. Trotzdem verspürten wir allmählich ein immer lauter werdendes Grummeln im Bauch und waren ganz gespannt auf den angekündigten Picknickplatz mit Domblick. Und tatsächlich, etwa nach der Hälfte unserer Tour hinter der Ortschaft Isenburg erreichten wir ihn.

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Zugegeben, das Hinweisschild auf den Kölner Dom in 33 km Entfernung hatten wir uns größer vorgestellt und tatsächlich gesehen haben wir den Dom natürlich auch nicht.

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Aber die Idee ist originell und darunter hat es uns gut gemundet.


Nach ausgiebiger Rast ging es jetzt zum Hückeswagener Örtchen Neuenholte, wo sich der empfohlene Startpunkt dieser Wanderung neben dem Feuerwehrhaus befindet. Danach ging es auf Waldwegen hinunter ins Tal des Mohlsbachs. Auch hier trafen wir wieder auf Idylle pur. Gurgelnde Bäche, Vogelgezwitscher, blühende Wiesen, blauer Himmel. Wanderherz was willst Du mehr?

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Jordy kämpfte gegen urplötzlich aus dem Nichts auftauchende Ungeheuer und konnte sich kurz darauf am Purder Bach von diesem Schrecken erholen.

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Wir durchquerten die Ortschaft Purd mit der liebevoll restaurierten Purder Mühle.

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Wir hätten sicherlich schneller voran kommen können, wenn ich nicht so viel fotografieren würde. Ich bewundere manchmal die Geduld meiner Wanderbegleiter, aber ich habe einfach immer das Bedürfnis, diese Augenblicke einzufangen und für immer festzuhalten.

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Inzwischen sind wir auch auf den Wasserquintett-Wanderweg gestoßen. Der grünen Wegmarkierung folgten wir und kamen jetzt wieder zur Großen Dhünn, die wir auf diesem Steg überquerten.

Über einen alten Hohlweg ging es durch dichten Wald hinauf bis wir wieder auf herrlichen Wiesenwegen auskamen, die hier scheinbar eigens für uns gemäht wurden.


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Jordy genoß das hohe Gras daneben für eine ganz spezielle Rückenmassage.



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Aber auch die schönste Wanderung hat mal ein Ende. Wir näherten uns jetzt wieder unserem Ausgangspunkt in Wipperfeld und konnten schon den Kirchturm in der Ferne entdecken.



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Jetzt war plötzlich Schluß mit unseren gemähten Traumpfaden. Wir befanden uns zwar auf dem Fernwanderweg X19, wie ein Hauptwanderweg sah es hier aber nicht aus.

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Trotzdem fand ich den Weg noch schön. Das änderte sich aber total, als uns der X19 unterhalb von Wipperfeld durch dieses Gehöft führte, wo wir unsere Wanderhosen hochkrempeln mußten, als wir durch die Gülle wateten. Brrh... die einzige unangenehme Stelle dieser herrlichen Wanderung.




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Wir landeten wieder auf der Professor-Mausbach-Straße und erreichten kurz darauf den Parkplatz gegenüber der Kirche.

Sicherlich hat Petrus auch dazu beigetragen, dass diese Wanderung einfach herrlich war. Ich kann nur sagen, sehr empfehlenswert. Wegen der Länge und des ständigen auf und ab aber auch nicht zu unterschätzen.





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