AMG 1476Das war ein ganz besonderer Tag für Jordy und mich. In dem Hundesportverein, in dem wir einige Zeit trainiert haben, wurde am 09.06. - dem Tag des Hundes - ein Fun-Turnier ausgerichtet, und da wollten wir gerne dabei sein.IMG 1478

 

Mit sehr viel persönlichem und materiellem Einsatz wurde ein sehr anspruchsvoller Parcours aufgebaut und 29 Teams wollten sich dieses Event nicht entgehen lassen und teilnehmen.

Jordy und ich bekamen die Startnummer 10 und los gings.

 

IMG 1481IMG 1482


 

 

IMG 1484
IMG 1485
Als erste Übung musste sich Jordy als schwindelfreier Gipfelstürmer beweisen. Volle Punktzahl konnte er dafür einstreichen und wurde natürlich überschwenglich gelobt.

IMG 1488IMG 1487
Als nächstes ging es wieder ums klettern, diesmal musste er aber abwarten, bis auch Frauchen ihre Übungen absolviert hat, bevor es weiterging.
IMG 1501IMG 1502IMG 1503

Auch hier ging es um das gemeinsame Erledigen von Aufgaben. Während ich unter erschwerten Bedingungen die Hürden nehmen musste, hieß es für Jordy in erster Linie abwarten und vor allen Dingen nichts an- und runterstoßen. Für ihn als Grobmotoriker gar nicht so einfach.
IMG 1506
IMG 1509IMG 1510



 

 

 

Was man vom Kindergeburtstag kennt, kann man auch mit Hunden

machen: immer schön brav von Matte zu Matte und bloß nicht den Rasen berühren!

IMG 1511

IMG 1516

Auch hier sollte möglichst nur das künstliche Grün berührt werden.

Und dann kam eine hammerharte Nummer: die Seilbahn.

IMG 1520IMG 1523IMG 1524

 

 

 

 

 

IMG 1527
IMG 1526

Hier waren die großen Hunde aber wirklich benachteiligt. Jordy quetschte sich in die wacklige Kiste, denn das war die einzige Möglichkeit, ihn über die Distanz zu schieben. Und für die Zweibeiner waren zusätzlich auch noch Hürden eingebaut.

IMG 1529IMG 1534IMG 1536

Dann hieß es umsteigen ins nächste Transportmittel. Auch hier musste sich Jordy zusammenfalten und Frauchen arbeiten. Bei dieser Station gab es besonders viele Punkte zu holen. Die Pylonen standen so eng, dass man mit den Rädern der Karre die Standfläche der Pylonen berühren mußte, um hindurch zu kommen. Oben an den Stangen waren seitlich Metallscheiben aufgehängt. Ein Wackeln der Stange hätte ein Herunterfallen der Ringe und natürlich einen Punkteabzug zur Folge. Hier haben wir unseren Joker eingesetzt, denn ich war mir sicher, wenn Jordy einmal liegt, dann liegt er. Und es sieht doch wirklich so aus, als hätte er die Fahrt genossen. Keine Stange wackelte, keine Scheibe fiel. Der Joker bescherte uns 80 Punkte!

Film ab:

IMG 1546

 

 

 

Jetzt wurde es lustig für Jordy. Der Tunnel ist sein Lieblingsgerät. Allerdings durfte er auch hier nicht wie er wollte. Durchrasen ging nicht. Wieder einmal mußte er sich in Geduld üben, denn ausnahmsweise mußte auch ich durch den Tunnel kriechen. Am Tunnelausgang wartete nämlich noch ein ganz gemeiner Slalom, den wir beide gemeinsam zu bewältigen hatten.
IMG 1552IMG 1553

Darauf, dass mein Hund mich vielleicht mal ziehen oder schieben mußte, wartete ich offensichtlich vergebens. Es wurde noch schlimmer. In die Schubkarre legen ging diesmal wirklich nicht. Dadurch war das Gefährt extrem kippelig. Also hieß es für mich, die Karre immer schön flach halten. Denn selbstverständlich war auch wieder ein Slalom eingebaut. Was mein Orthopäde wohl zu dieser Übung gesagt hätte?

Film ab:



IMG 1558IMG 1559IMG 1560
Jetzt ging es an meine Muckies. Zwar ist Jordy eher unter- als übergewichtig, aber 38 kg über den stumpfen Rasen zu ziehen und dann auch noch leicht bergauf, das forderte von mir vollen Körpereinsatz. Aber ich habe alles gegeben und meinen tiefenentspannten Partner auf der Matte über die Ziellinie gebracht.

IMG 1569IMG 1823
Als letzte Aufgabe mußte Jordy ferngesteuert den Tennisball mit der höchsten Punktzahl anstoßen, und auch das hat er bravorös gemeistert.

Es gab noch einige andere Stationen zu absolvieren. Nicht alle haben gut geklappt, aber am Ende war ich doch sehr stolz auf meinen Hund und sein Vertrauen zu mir, das er wieder einmal unter Beweis gestellt hat.

Es war ein toller Tag, an dem einfach alles gestimmt hat: das Wetter, die Harmonie unter dem Team von der OG Schildgen, die tolle Verpflegung und Stimmung auf dem ganzen Platz. Und dann kam am Ende der Veranstaltung noch ein Sahnehäubchen: der ganz unerwartete Pokal für den 2. Platz.

 

   
© Familie Sudowe