2013-02-13

Für diesen Aschermittwoch habe ich mir gleich die nächste Wanderung vorgenommen. Der Rundwanderweg um Wermelskirchen sollte es diesmal sein. Da er insgesamt 34 km lang ist versteht sich ja wohl von selbst, dass ich mir nur ein Teilstück vorgenommen habe.

Der Rundwanderweg kann in zwei Streckenwanderungen unterteilt werden, da die B51 mit den guten Busverbindungen die Runde durchschneidet. Allerdings sind die beiden Teilstücke unterschiedlich groß. Die „Nordseite“ misst 11,3 km, die „Südseite“ 23 km. Selbstredend habe ich mich als erstes für die kurze Distanz entschieden, zumal ich gar nicht weiß, ob ich bzw. mein Hund die große Strecke überhaupt an einem Stück schaffen – aber wir werden es herausfinden, allerdings nicht heute!

Ausstaffiert mit Wanderkarte, Wegbeschreibung und Navi haben wir in Leverkusen Schlebusch den Bus der Linie 260 bestiegen und haben am Busbahnhof in Wermelskirchen ganz schnell unseren Einstieg gefunden. Da Leverkusen schon seit Tagen schnee- und eisfrei war, habe ich diesmal keine unterschnallbaren Spikes mitgenommen und dies sofort bereut. Unser Weg führte uns in den Stadtwald hinein und die Schlitterpartie begann. Na ja, Wermelskirchen liegt ja auch ein gutes Stück höher als Leverkusen oder Odenthal, wo ich ja gestern noch unterwegs war.

 

 

In der Ferne konnten wir die Höllenbachtalbrücke durch die Bäume sehen, die wir später noch unterqueren sollten.

Leider war der Himmel sehr bedeckt und das fotografieren machte nicht so viel Spaß wie bei Sonnenschein. Aber es war kalt und trocken und abgesehen von einigen glatten Stellen ließ es sich gut laufen.

 

 

 

Wie üblich hatte ich als Fotomotive nur Jordy und die sehr blasse Natur zur Verfügung und beides musste herhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                      

Jordy auf Großwildjagd ….                                                       allerdings erfolglos

 

Die Wegmarkierung mit dem weißen Kreis auf schwarzem Grund durch den SGV war übrigens großartig. Man kann getrost auf Karte und Navi verzichten. Wo kein Baum stand, wurden halt Pflöcke eingeschlagen.

Als wir die Autobahnbrücke (A1) unterquert hatten, kamen wir durch die Ortschaft Heintjesmühle.

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir uns durch das Tal den nächsten Berg hinaufgeschraubt hatten, hätten wir an diesem Aussichtspunkt einen tollen Blick auf Remscheid genießen können, wenn das Wetter mitgespielt hätte.

Nein Jordy, ich hab keine Lust auf eine frostige Pause.

                                                                                                       

 

 

Von der fehlenden Weitsicht mal abgesehen, waren die Waldwege aber herrlich. Das einzige Manko war die Tatsache, dass wir fast immer in Sicht- und Hörweite der Autobahn waren. Wer also auf seiner Wanderung nur die Vögel zwitschern hören möchte, hat hier schlechte Karten.

Außerdem ist es eine schlechte Jahreszeit für Vogelgezwitscher.

 

 

 

 

 

Wir kamen an den Ortschaften Pohlhause, Sellscheid und Neuenflügel vorbei, überquerten eine Landstraße und hier begann ein ganz besonders schönes Waldstück. Ilexfelder soweit das Auge reicht, und dazwischen nur unser Trampelpfad.

 

 

Die verschiedenen Vierbeiner waren übrigens fast die einzigen Lebewesen, denen wir auf unserer Tour begegneten.

 

 

 

 

Was ist Frauchen, traust du dich etwa nicht?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider kein Frühlingsbote sondern die nur im Winter blühende Zaubernuss – aber trotzdem schön

 

 

Nachdem wir noch durch einige kleine Ortschaften gekommen sind, erreichten wir bald wieder die B51 und warteten an der Haltestelle Unterstraße wieder auf unseren Bus Richtung Schlebusch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine schöne Tour war mal wieder zu Ende, und wie üblich, hat sie Lust auf mehr gemacht.

Hier kommen Track und Infos zum kompletten Rundweg.

 

   
© Familie Sudowe