2013-02-12 (Veilchendienstag)

Nach anstrengenden aber schönen Karnevalstagen wurde es jetzt aber mal wieder Zeit für eine kleine Wanderung. Und da es beim letzten Mal (siehe Odenthal 1. Versuch) ja nicht so richtig geklappt hat mit der Wegfindung, wollte ich die Runde ja unbedingt noch einmal richtig laufen, da hab ich so meinen Ehrgeiz.

Und wer sagt`s denn, diesmal hat es problemlos geklappt. Heute gab es weder Schnee noch vereiste Wege, aber die Temperaturen lagen im Minusbereich, was den Vorteil hat, dass der Boden nicht matschig sondern hart gefroren war. So kann das Wetter von mir aus bleiben, bis endlich der Frühling kommt. Leider hat sich die Sonne nicht blicken lassen, aber man kann eben nicht alles haben.

 

Der Abwechslung wegen sind wir diesmal andersherum gelaufen. Vom Penny-Markt-Parkplatz also zuerst über die Dhünnbrücke mit der zurückgebauten, heute schneefreien Wehranlage.

 

 

 

 

 

 

 

Dann ging es über Feldwege durch Scharrenberg wieder in den Wald,

 

 

 

 

 

 

 

bis wir auf einen schmalen Pfad an einem kleinen Bach entlang (ich glaube er heißt Waschbach) zur Dhünn kamen, aber diesmal auf der richtigen Seite!

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier gab es sogar richtige Höhen zu erklimmen,

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

bis wir wieder auf die andere Flussseite wechselten, um endlich den mittelalterlichen Ortskern von Odenthal näher zu erkunden.   

 

 

Als erstes fiel mir der Nubbel über der Karnevalshofburg auf, dem heute Abend das letzte Stündchen schlägt. Denn um Mitternacht wird er ja schließlich verbrannt und zu Grabe getragen.

 

 

 

Apropos verbrannt. Für seine Hexenverbrennungen im 17. Jahrhundert ist Odenthal ja schließlich bekannt. Hieran erinnert der Hexenbrunnen im romantischen Malerwinkel.

               

 

 

In der Pfarrkirche Sankt Pankratius hängt die älteste Glocke im Rheinland, gegossen um das Jahr 1000.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jordy durfte nicht mit auf den Kirchhof und wartete geduldig, bis ich mit besichtigen und fotografieren fertig war.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ja und dann ging es wieder entlang der Dhünn über die kleine Ortschaft Stein mit dem Steiner Wind- und Wassermuseum in den Wald hinein.                              

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach 9,8 km war unsere abwechslungsreiche Runde beendet. Wir werden sie in einer anderen Jahreszeit bestimmt noch einmal wiederholen.

   
© Familie Sudowe