2012-12-09

Tag zwei nach dem ersten Schneefall dieser Wintersaison. An diesem Wochenende hatte ich mir mit einigen Wanderfreunden vorgenommen, zum Weihnachtsmarkt nach Altenberg zu wandern. Allerdings waren die Wetterprognosen nicht so positiv wie am Vortag. Im Gegenteil, es war nicht mit Sonne zu rechnen, dafür aber mit Eisregen! Nicht die besten Voraussetzungen. Aber wann hat man schon mal die Gelegenheit, durch den Schnee zu einem Weihnachtsmarkt zu wandern?! Nach kurzer Prüfung vor der Tür entschlossen wir uns daher doch, es zu wagen. Wir starteten also vom Leverkusen-Schlebuscher Marktplatz zu der ca. dreistündigen Tour.

Los ging es im Wuppermannpark. Von hier brauchten wir nur noch der Wegmarkierung des Eifelvereins Winkel 10 (<10) zu folgen. Wir gingen zuerst auf dem neu ausgebauten Weg oberhalb der Dhünn und hatten einen schönen Blick auf den Fluss.

 

 

 

Es regnete zwar nicht, war aber doch recht feucht, so dass uns die mitgeführten Stockschirme abwechselnd als Wanderstock und als Schutz gegen alles, was von oben kam, dienten. Glücklicherweise war der Schnee aber noch nicht pappig und knirschte noch richtig unter unseren Schritten.

 

 

 

 

 

 

 

Auch die Kinder hatten noch viel Spaß beim rodeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Pferde vom Gut Hummelsheim suchten warm eingepackt auf den Weiden unter dem Schnee nach den Grashalmen.

 

 

Wir überquerten die Odenthaler Straße und befreiten den Wegweiser nach Altenberg vom Schnee. 130 Minuten sollte der Weg dorthin noch dauern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leider sind wir zu spät gekommen, um den zweckentfremdeten Traktor bei seinem Sondereinsatz zu fotografieren. Als wir näher kamen, zogen die Uppersberger Kinder gerade mit ihren Schlitten den Berg hinauf nach Hause. Schade.

Oben im Ort – wir hatten unseren ersten und heftigen Aufstieg hinter uns gebracht – sahen wir noch weitere Anzeichen dafür, dass die Kinder viel Spaß am Schnee haben.

 

 

 

 

Weiter ging es jetzt am Leimbach entlang, über einen tief verschneiten Pferdehof und durch Glöbusch hindurch.

Langsam wurde es jetzt doch immer feuchter. Es ging jetzt ein letztes Mal durch den Wald hinab,

vorbei an einem liebevoll vorweihnachtlich geschmückten einzeln stehenden Haus. Als wir das Restaurant Wißkirchen erreichten, riefen uns die Glocken vom Dom zur evangelischen Vesper. „Jazz goes Christmas“ war angekündigt und wir erreichten gerade noch rechtzeitig den Altenberger Dom zum Weihnachtskonzert. Später besuchten wir natürlich noch ausgiebig den liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt. Leider fing es nun doch noch an leicht zu regnen, so dass wir froh waren, uns im großen Zelt vom Altenberger Hof unter dem Heizstrahler bei Glühwein, Grünkohl und Reibekuchen aufwärmen zu können. Nach 13 km Schneewanderung war das natürlich ein besonderer Genuss.

 

 

  

Bald stiegen wir in den Bus, der uns wieder zurück nach Schlebusch brachte. Da auch dort an diesem Wochenende Weihnachtsmarkt war, genehmigten wir uns am Glühweinstand noch einen Absacker.  

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