2012-10-03

…nein, nicht von Santiago – nur von Leverkusen-Schlebusch, aber immerhin.

Für den heutigen Feiertag stand ein Gospelkonzert im Altenberger Dom auf dem Programm. Aber einfach nur mit dem Auto hinfahren, dafür hat die Sonne zu sehr gelockt und ich hab` mir gesagt: erst Natur – dann Kultur!

Natürlich war Jordy mit von der Partie, und auf ging es Richtung Dhünn.

Und Natur gab es wirklich in Hülle und Fülle. Man kann auf dem Foto den frischen Pferdedung noch dampfen sehen. Ich hab mir eine Nase voll mitgenommen.

 

 

 

Hinter Hummelsheim zeigt uns ein alter steinerner Wegweiser die Wegmarkierung und voraussichtliche Wanderzeit (ob dabei Fotostopps berücksichtigt wurden?)

Der Leverkusener Ortsteil Uppersberg trägt seinen Namen wirklich zu Recht, wir wurden aber für den steilen Aufstieg auch prompt mit einem tollen Blick auf den Kölner Dom belohnt.

Oben auf der Höhe wehte es kräftig und das haben einige Kinder sofort ausgenutzt.

Hinter Uppersberg ging es wieder in den Wald und wir trafen auf ein paar ganz verträumte Vierbeiner, die die letzten Wochen der Weidesaison nochmal so richtig genossen.

Weiter folgten wir unserem Wegzeichen, dem Winkel, durch den Wald bis wir über den Reiterhof in Teitscheid nach Glöbusch gelangten. Jetzt hieß es zwar Pflaster treten, aber es gab so viel zu bewundern, dass uns das nicht weiter störte.

Trotzdem war es dann doch eine Wohltat, jenseits von Glöbusch wieder den Blick in die Weite und die sich langsam verfärbende Natur werfen zu können.

  

Ich schwöre, diese drei jungen Damen habe ich nicht in Position gebracht. Ich hatte den Eindruck, sie hatten sich eine ganze Menge zu erzählen.

Jetzt kamen wir aber doch allmählich Altenberg immer näher. Noch ein letzter Blick auf ein besonders liebevoll gestaltetes Anwesen

und wir gingen ein letztes Mal bergab und gelangten bald darauf auf den Wanderweg, der parallel zur Landstraße zum Parkplatz führte.

Hier wurden wir schon von Hans erwartet. Im Auto konnte Jordy jetzt relaxen, während wir beide uns auf das Gospelkonzert freuten. Nachdem meine Augen und  Nase heute voll auf ihre Kosten gekommen sind, sollten jetzt die Ohren verwöhnt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Und ein Orenschmaus ist es tatsächlich geworden.

 

 

Die Jolly-Jabber-Singers aus Leverkusen ließen mit ihren sechsstimmig vorgetragenen Gospelsongs den voll besetzten Dom rocken. Wir saßen in der ersten Reihe und es war wirklich Genuss pur. Nicht nur ihr gesangliches Können hat begeistert, sondern die ansteckende Lebensfreude hat sich auf das große Publikum übertragen. Es war einfach nur toll.

Nach gut einer Stunde haben wir unseren feiertäglichen Ausflug noch zur Musik der Wasserorgel mit Kaffee und Waffeln im Märchenwaldcafé ausklingen lassen.

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