2012-09-09

Diesen Tag habe ich mir rot im Kalender angekreuzt: dies sollte laut Wettervorhersage ein wunderschöner  Spätsommertag mit 30 Grad werden und ich hatte mich schon auf einen faulen Tag auf dem Balkon eingestellt, als mein Ehegesponst mir den Vorschlag einer gemeinsamen Radtour machte. Ich konnte es fast nicht glauben. Flexibel wie ich nun mal bin, habe ich die Idee natürlich sofort gelobt (trotz der 30 Grad im Schatten). Solche Angebote bekomme ich schließlich nicht alle Tage. Ich durfte sogar einen Vorschlag machen. Da wir bei solchen Unternehmungen eigentlich immer nur an der Dhünn entlang Richtung Wiesdorf fahren, sollte es diesmal in die entgegengesetzte Richtung von Schlebusch nach Odenthal gehen. Wirklich eine überschaubare Entfernung. Also haben wir die Drahtesel gesattelt, selbstverständlich die Helme aufgesetzt, den Hund motiviert und los ging es.

Bei der Villa Rodius kamen wir in den schattigen Wald und waren auch direkt an der Dhünn. Hier erfolgte der erste Fotostopp, denn meiner Meinung nach ist dieser Fluss immer ein Foto wert IMG 1064.

Da der neue Dhünnradweg auf Leverkusener Gebiet leider noch nicht angelegt ist, ging es recht ruppig über Stock und Stein  und viele Wurzeln und auch noch bergauf und -ab Richtung Hummelsheim. Die erwarteten Proteste von hinten blieben erstaunlicherweise aus und so kamen wir recht flott vor Hummelsheim aus dem Wald. IMG 1066

 

 

Hier gab es einen Tankstop für Jordy, bevor wir über die Odenthaler Straße in den Feldweg Richtung Osenau einbogen. Hier beginnt der neu angelegte Dhünnradweg auf Odenthaler Gebiet. Jetzt waren wir der prallen Sonne ausgesetzt, gelangten aber dank des guten Weges recht schnell wieder in den Wald. Ich wusste, jetzt musste bald eine Bank kommen, damit der Tag weiterhin harmonisch blieb. Und siehe da, ein ganz neu installiertes Sitzmöbel kam bald in Sicht und lag auch noch im Schatten.

 

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Das lief ja alles wie geplant. Jetzt konnten Herr und Hund sich von den Strapazen erholen, während ich den Scout spielte und schon mal die weitere Wegstrecke inspizierte, um jegliche Schwierigkeiten von vorneherein aus dem Weg zu räumen, da der Dhünnradweg ja noch nicht fertig und auch nicht markiert ist. Bei der Gelegenheit habe ich meinem Liebsten dann noch schnell ein kaltes Getränk organisiert, schließlich sollte er ja auch bei Laune gehalten werden. Bei meiner Rückkehr waren beide bereit, die große Fahrt wieder aufzunehmen und weiter ging es in Osenau über die Landstraße und hier wieder an die Dhünn.

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Obwohl wir jetzt an vielen  schattigen Bänken vorbeikamen, machten wir erst an der Eisdiele in Odenthal wieder Pause. Nach der Erfrischung durch mein Spaghetti Eis nahm ich meine Vortour noch einmal auf, weil ich Hans unbedingt das kleine Wind- und Wassermuseum des Modellbauers Günter Blömer  in dem kleinen Weiler Stein zeigen wollte, hatte aber in Erinnerung, dass es erst einen steilen Weg zu bewältigen galt. Doch meine Erkundungsfahrt ergab, dass sich das Museum höchstens 500 Meter von der Eisdiele entfernt, wenn auch sehr erhöht, befand.  

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Nach kurzer Beratung gingen wir den Berg an und siehe da, auch Hans hatte Freude an den Arbeiten von Günter Blömer, es war ein richtiges Highlight. Und so hielten wir uns eine ganze Weile dort auf, bis wir die Rückfahrt antraten.

Die Eisdiele und andere Gastronomie ließen wir jetzt tapfer rechts liegen und machten erst wieder an einer Bank halt, um mehrere Hunde beim planschen im Fluss zu beobachten. Der wasserscheue Jordy beteidigte sich nicht an dem feuchten Vergnügen sondern schaute aus sicherer Entfernung zu.

Danach ging es aber ohne weiteren Aufenthalt den gleichen Weg zurück und wir hatten wirklich einen harmonischen Tagesausflug und 18 Kilometer mehr auf dem Kilometerzähler.

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