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2017-08-09


Heute lachte glücklicherweise wieder die Sonne vom Himmel, als ich mit Erika in unseren dritten Wandertag startete. Die Etappe 9 sollte einschließlich Zuwege 18,4 km lang sein. Wir fuhren das kurze Stück von Schladern mit der Bahn nach Au (Sieg). Das ist wirklich sehr praktisch, dass die einzelnen Etappen des Natursteigs immer gut von den Bahnhöfen zu erreichen sind. Den sehr kurzen Zuweg vom Bahnhof zum Hauptweg kannten wir ja schon von gestern. Zuerst ging es zur Sieg und an ihrem Ufer entlang unter zwei Brücken hindurch. Über einen sehr zugewachsenen Trampfelpfad gelangten wir schnell in den Wald.

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Über Forstwege gewannen wir schnell an Höhe und hatten bald einen schönen Blick ins Siegtal.


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Nach einem guten Stück durch dichten Wald erreichten wir eine offene Fläche mit in der Sonne liegenden Rapsfeldern. Ein Wiesenweg führte am Waldrand bergauf. Ein Blick zurück ergab diese tolle Aussicht Richtung Opperzau.

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DSC03748Hier gefiel es uns so gut, dass wir eine kleine Pause einlegten. Die wurde uns dann noch ordentlich versüßt, als wir eine große Brombeerhecke entdeckten, die dank der sonnigen Lage große, dicke, süße Früchte für uns bereithielt.

Nachdem wir uns den Bauch vollgeschlagen hatten überquerten wir die oberhalb verlaufende Straße und wanderten auf blühenden Wiesenwegen hinab ins Tal.
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DSC03750DSC03751Als wir den Bellinger Bach und eine Landstraße überquert hatten, wechselten wir das Bundesland. Jetzt wanderten wir weiter auf rheinland-pfälzischem Boden. Die nächste Steigung musste bewältigt werden. Wir erreichten das Höhendorf Bitzen, das auf uns sofort einen ganz besonderen Eindruck machte. Hier fühlten wir uns als Wanderer gleich willkommen. Es gab hier nicht nur einen eigenen ausgeschilderten Rundweg, Wanderer wurden in einem Privathaus durch einen netten Aushang auch zum Klopfen bei Kaffeedurst ermuntert.

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Auf einem Wiesenweg hinter den Häusern gelangten wir zu einem felsigen Pfad, der uns zur Kanzelsley brachte. Hier hätte ich mit Blick ins Siegtal stundenlang thronen können. 

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Über den Felspfad ging es zurück zum Dorf. Hier hat man wirklich das Gefühl, die Welt ist in Ordnung. Es gab sogar für die ganz jungen Bitzener auf einer Wiese Obstbäumchen mit dem Namensschild und Geburtsjahr der neuen Erdenbürger.
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Weiter führte der Weg um eine Pferdekoppel herum und hinunter ins Holperbachtal. Der Anblick war wieder wunderschön, aber es ging mal wieder hinab, nur um gleich wieder hinauf und abermals nach Bitzen und hindurch zu führen.

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Von dort geht es wieder hinab, erst bequem über Wald und Wiesenwege, zum Schluß aber ganz schön halsbrecherisch. Wir waren am Holperbach angekommen.

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Hinter dem Bach ging es ein letztes Mal für heute bergauf.

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Oben in Holschbach angekommen wurden wir noch einmal mit einer schönen Aussicht belohnt. Hier mussten wir uns vom Hauptweg trennen und den langen ca. 5 km langen, steilen Zuweg zum Bahnhof antreten.


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Beim Gedanken an den Aufstieg beim nächsten Mal wurde mir ganz anders. Ob sich da nicht eine andere Möglichkeit finden läßt?

Im Tal angekommen, führte der Weg an der Sieg entlang durch eine schön angelegte Parklandschaft Richtung Bahnhof. 



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Hier bestiegen wir den Zug nach Au (Sieg), wo wir Erikas Auto zurückgelassen hatten.

Da wir den Wetterbericht aufmerksam verfolgt hatten, war mir eigentlich abends schon klar, dass aus der Wanderwoche wohl leider nichts werden würde. Für die nächsten Tage war nur noch Regen angesagt. Darum beließ ich es bei den drei wunderschönen, aber auch sehr anstrengenden Wanderungen mit Erika für dieses Mal. Aber ich komme wieder, dass steht fest. Vielleicht kann Erika es dann auch wieder einrichten, mitzukommen.


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Nachtrag vom Juni 2018

Es ist vollbracht, alle momentan noch 14 Etappen des Natursteig Sieg habe ich seit September 2016 zurückgelegt. Einschließlich der Zuwege von und zu den Bahnhöfen waren das immerhin 240 km. Mein persönliches Resümee siehe Etappe 14.

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