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2017-04-14

In einer ganz anderen Richtung als gewöhnlich war ich am Karfreitag ohne meinen Hund und dafür mit Wanderfreunden unterwegs. Die Anger, oder auch Angerbach genannt, kenne ich als ehemalige Duisburgerin recht gut. Schließlich fließt sie dort nach knapp 36 km in den Rhein.

DSC02343Heute sollte es also nach Ratingen gehen. Vom Wanderparkplatz "Auf der Aue" starteten wir auf befestigten Wegen. Nach 300 m konnten wir unter uns die ehemalige Auermühle mit Restaurant "Liebevoll in der Auermühle" erkennen. Trotz des bedeckten, kühlen Wetters war hier schon am Vormittag reger Betrieb.

Auf dem Weg hinab ins Tal wurden wir akustisch von lautem Vogelgezwitscher und dem Dröhnen der stählernen Vögel vom nahen Düsseldorfer Flughafen begleitet.

Bald waren wir mittendrin in einer herrlichen Auenlandschaft.

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Am Homberger Bach erreichten wir den eigentlichen Rundweg des SGV "A 9". Hier trafen wir auch auf unser erstes Kunstobjekt des Tages, ein grasendes Pferd aus Stein.

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Unser Weg führte am Angerbach entlang und wir konnten die sumpfige Auenlandschaft bewundern.

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In Höhe der mittelalterlichen Burg Gräfgenstein, die wir hoch oben durch die Bäume erkennen konnten, verließen wir das Tal und aufwärts ging es jetzt durch den Wald in Richtung Autobahnlärm.
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Wir unterquerten die Autobahn A3 und wieder ging es ins Angertal. Auch im Tal gibt es Verkehr, allerdings ausschließlich durch die Angertalbahn für den Güterverkehr. Sie fährt zwar nur einmal in der Stunde, macht dabei aber einen Heidenlärm. Das konnte den kleinen Campingplatz Müschenau aber nicht davon abhalten, seinen Standort direkt an den Bahngleisen zu wählen.


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Kurz hinter den Bahngleisen wechselten wir die Bachseite und bewunderten das nächste Kunstobjekt oben auf einem Wiesenhang: "Mann im Hirsch" von Stephan Balkenhol. Da könnte man natürlich lange über die Bedeutung nachgrübeln. Wahrscheinlich geht es um die Rückeroberung der Natur. Man kann aber auch einfach die Natur auf sich wirken lassen, denn davon gibt es hier reichlich.

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Weiter ging es auf bequemen, ebenen, von Kopfweiden begrenzten Wegen bis zum Gutshof Haus Anger und der Angermühle.

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Hier überquerten wir die Anger und die Bahngleise und verließen das Angertal. Eine heftige Steigung stand uns bevor. Ein Geröllweg führte uns auf die Höhe. Jetzt ging es auf asphaltierten Wirtschaftswegen zwischen Rapsfeldern Richtung Ratingen-Homberg. Der blühende Raps bildete leuchtende Farbklekse. Bei besserem Wetter hat man einen schönen Blick ins Rheintal.

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Zum historischen Ortskern von Homberg machten wir einen kurzen Abstecher.
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Zurück auf dem A 9 ging es weiter auf asphaltierten Wegen durch kleine Dörfer zurück zur Autobahn
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Dann waren wir wieder im Angertal angelangt und beendeten die Runde. Auf dem schon bekannten Hinweg ging es jetzt zurück zum Parkplatz.

Der knapp 11 km lange Wanderweg ist bequem zu gehen und hat nur eine nennenswerte Steigung. Allerdings ist der Asphaltanteil recht hoch. Hier findet man weitere Infos und den Track.


   
© Familie Sudowe