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2017-02-12

Diesen sonnigen Sonntag wollte ich mit Jordy für eine etwas größere Gassirunde nutzen. Zum wiederholten Mal steuerte ich den Wanderparkplatz an der B 506 in dem Dorf mit dem lustigen Namen "Ente" an. Ente gehört zu Wipperfürth und liegt 24 km von meinem Wohnort Leverkusen entfernt. Es liegt auf einem Höherücken, von dem aus man eine tolle Sicht in die Täer rechts und links der Straße hat und direkt mittendrin im tollsten Wandergebiet ist.

Aus dem Auto ausgestiegen waren wir auch direkt auf unserem Wanderweg.

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Wir überquerten als erstes die Bundesstraße und folgten der Wegmarkierung "A 4". Dieser große Rundwanderweg des SGV ist 20 km lang und führt in einem großen Bogen um Wipperfeld herum. Man kann ihn aber bei Wipperfeld auch prima auf etwa 12,4 km abkürzen, und das hatte ich mir für heute vorgenommen.

Auf der anderen Straßenseite ging es sofort in den Wald hinein. Es waren noch kleine Schneereste vom letzten Schneefall zu erkennen.

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Bald stiegen wir auf zu tollen Ausblicken.

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Hier oben erreichten wir das Dorf Hüffen, das direkt am Wildwechsel liegt.

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Ob die Bewohner diese Idylle genießen?

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Durch Wald ging es zum Ausblick ins nächste Tal.

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Immer, wenn er eine Bank sieht, hat Jordy Hoffnung auf eine Pause. Aber dafür ist es noch zu kalt.

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Wieder im Tal näherten wir uns der Neumühle und der Großen Dhünn. Durch die ehemalige Getreidemühle läuft noch immer das Wasser auf das Mühlrad.


Doch leider ist alles hermetisch abgeschlossen, so dass ich mich nicht umsehen konnte, wie ich es gern getan hätte.

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Dafür konnten wir den Obergraben mit seinem glasklaren Wasser und den Mühlenteich ausgiebig betrachten.

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Jetzt führte der A 4 für eine lange Zeit durch die herrlich in der Sonne liegende Dhünnaue. Apropos Dhünn: lt. Wikipedia besitzt die Dhünn zwei Quellflüsse, nämlich einen längeren, genannt "Große Dhünn", und einen kürzeren namens "Kleine Dhünn". Nachdem sich die beiden Quellarme in der Großen Dhünntalsperre vereint haben, fließen sie als Dhünn über Altenberg und Odenthal nach Leverkusen, wo sie erst in die Wupper und kurz darauf in den Rhein fließen. Mir als Leverkusenerin ist sie natürlich sehr vertraut.

Doch zurück zur Großen Dhünn. Auf dem Wanderweg gibt es eine Kreuzung, an dem u.a. der "Schlösserweg X 19" über einen kleinen Steg die Große Dhünn überquert. Dieser kurze Abstecher lohnt sich auf jeden Fall, um dem Fluß auch mal richtig nahe zu kommen.

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Zurück auf dem Wanderweg geht es abwechseln weiter durch herrlich Waldstücke und Wiesenpfade, aber immer in Sichweite des Flusses.

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Doch allmählich kamen wir zu der Stelle, an der wir uns beim Flecken Niederdhünn vom Flußtal trennen mussten. An der Hütte vorbei führte der Weg jetzt einen lang anhalten Weg hinauf Richtung B 506, denn schließlich mussten wir die ja noch einmal überqueren, um zum Ausgangspunkt zu gelangen.

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Schnell noch einen letzten Blick zurück ins Dhünntal und auf unseren Weg.


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Wir näherten uns nicht dem sauerländischen, sondern dem Bergischen Dorf "Arnsberg" und konnten die B 506 in der Ferne sehen. Oben angelangt hatten wir den ersten Blick auf das "Wanderdorf Wipperfeld".

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Im Dorfzentrum angekommen, wurden wir aufs herzlichste willkommen geheißen.

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Hier scheint man wirklich auf Wanderer eingestellt zu sein. Trotzdem ging es jetzt zum Endspurt über. Eine etwas unangenehme Wegstrecke lag noch vor uns. Unser Weg (und mehrere andere Wanderwege) führte über einen unterhalb des Dorfes gelegenen, sehr ungepflegt wirkenden Bauernhof. Hier sollte man die Hosen aufkrempeln und die Gummistiefel aus dem Rucksack holen;-(.



Glücklicherweise ist es nur ein kurzes Stück und man hat bald wieder einen schönen Blick zurück nach Wipperfeld (und den Schmuddelbauernhof) über die von den Wildschweinen aufgewühlen Wiesen.

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Danach ging es durch Fichtenwald hinunter ins Tal und zum letzten Aufstieg hinauf zum Weiler Kofeln.

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Jetzt waren wir auf dem Höhenrücken angelangt, der parallel zur B 506 verläuft und zum Wanderparkplatz führt. Bevor wir ins Auto stiegen wurde aber erst noch einmal Sonne und Weitsicht genossen.

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Hier ist der Track zum sehr empfehlenswerten Nachwandern.



   
© Familie Sudowe